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Freitag, 31. Januar 2014

Mein Gott der Literatur

Hallo Ihr Lieben,

mein Held, meine Inspiration und mein absoluter Lieblingsautor ist und bleibt Stephen King! Ich gebe zu, seine neueren Bücher nicht so gern zu lese. Das aktuellste Buch von ihm, das ich las war Sunset. Doch vor Weihnachten stöberte ich noch mal durch einen Buchladen. Ich fand ein neues Buch das Masters of Horror, es heißt Doctor Sleep und ist eine Fortsetzung von Shining.

Da ich nun Doctor Sleep dort sah, musste ich erst ein Gedächtnis zu Shining auffrischen. Und lieh es mit in der Bibliothek aus.

Ihr kennt sicher die lächerliche Verfilmung von Shining. Ich spreche von der Verfilmung von 1980! Das Remake von 1997 scheint noch lächerlicher zu sein.

Dieses Buch hat mir den Schlaf geraubt. Die Ängste von dem kleinen Danny in diesem riesigen Hotel. Stephen King ist mein absoluter Held, weil er es brillant versteht Kindergedanken rüber zu bringen. Sicherlich begründet durch seine eigene Kindheit. Panik, Angst, man traut sich kaum umzublättern. Ein fünfjähriger, der einer mächtigen Gabe unterlegen ist, die einerseits positive Aspekte hat, wenn er zum Beispiel Dinge findet die seine Eltern verloren haben. Aber diese Gabe kann auch negativ sein, gerade wenn man in einem solchen historischen Hotel einen Winter verbringen soll.

Jedes Geräusch in und außerhalb der Wohnung lies mich aus dem Buch aufschrecken. Ein Erlebnis, dass ich nur bei Stephen King habe.

Lest Stephen King (vor allem die älteren Werke) und es wird Euch das Blut in den Adern gefrieren. Ich liebe ihn!

Liebe Grüße
Eure Anke

PS.: Doctor Sleep ist gerade verliehen. Ich werde es lesen sobald es wieder in der Bibliothek zur Verfügung steht.

Montag, 25. Juni 2012

In der DDR lebte man sicher???

Hallo Ihr Lieben,

mit Sicherheit nicht. Mord, Vergewaltigungen und ungeklärte Vermisstenfälle. Wer glaubt in der DDR lebte man sichere als heute, den muss ich enttäuschen. Nur man hat vieles nie erfahren!

Kurzbeschreibung:
In einer Wäschetruhe im Wald finden Spaziergänger einen Toten ohne Kopf. Ein Mann soll eine junge Frau erschlagen haben, doch bei der Vernehmung tischt er den Beamten immer wieder neue Geschichten auf. Dennoch wird er zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt - wirklich zu Recht? In zwanzig authentischen Geschichten berichtet Wolfgang Swat nicht nur detailliert von den Verbrechen und der Ermittlungsarbeit der Polizei, sondern auch von den psychologischen Hintergründen einer Tat und den Hinterbliebenen der Opfer - authentisch, spannend, ungeheuerlich.
http://www.buch.de/shop/home/suche

Es gibt mehrere Teile dieser Bücher von Wolfgang Swat. Ich habe eines meiner Mutter gelesen. Es spielte sich alles so in unserer Ecke ab. Von Cottbus bis Hoyerswerda wurde gemordet, vergewaltigt, gab es Familiendramen und Entführungen. Die meisten der Angehörigen dachten kaum an Verbrechen und informierten die Polizei zu spät, oder die Polizisten vertrösteten mit den Worten: "Das Mädchen ist sicher mit zu einem Jungen gegangen und traut sich nun nicht nach Hause" Dabei war das Mädchen brutal vergewaltigt worden und lag bereits tot in einem Graben oder sonst wo.
Und wurden die Täter härter bestraft als heute? Auch hier muss ich enttäuschen auch Straftäter in der DDR kamen meist nach Jahren wieder frei um das nächste Verbrechen auszuüben.

Nehmt Euch die Zeit und schnuppert mal in der Vergangenheit. Aber ich warne vor, es geht an die Grenzen des Vorstellbaren wenn ein Jugendlicher wegen versagtem Geldes die eigene Mutter tot sticht.

Liebe Grüße
Eure Anke

Samstag, 24. März 2012

Buch: Menschenhandel: Sklaverei im 21. Jahrhundert

Hallo Ihr Lieben!


Schwere Lektüre die mich ein ganzes Jahr ausfüllte (habe wenig gelesen. Grund: frisches Liebesglück).

Aber das Buch hielt mich auch so auf, da man gar nicht so viel verdauen konnte, wie dort geschrieben stand. Und ich finde es ein sehr gutes Buch, kritisch, genau, grausam ehrlich und sehr nah.

E. Benjamin Skinner recherchierte 5 Jahre, reiste durch viele Länder, lernte viele Sklaven kennen und dokumentiert ihre Geschichten. Ob die Menschen in dem Buch jetzt frei sind, ob es ihnen besser geht und ob sie überhaupt noch leben, weiß er nicht. Es sind ungezählte Tragödien in einer anonymen Welt. Es geht um jede Art der Sklaverei, ob Sexsklavinnen, Schuldsklaverei, Kindersklaverei, Haushalthilfen die versklavt sind und außer das Überlebensnotwendige nichts bekommen und sich vor Gewalt und Vergewaltigungen fürchten müssen.

Und das alles nicht irgendwo! Nein direkt unter uns!

Es ist erschreckend und öffnet die Augen.

Ich kann das gar nicht so wiedergeben. Lest es selbst!

Liebe Grüße
Eure Anke