auf Anfrage von Karen,
möchte ich Euch heute Abend noch schnell Fussel vorstellen. Fussel ist
meine Besuchskatze. Sie ist hier extrem beliebt. Gestern hatte ich
nämlich noch Besuch zum Kuchen backen. Ein Nach-Geburtstags-Quarkkuchen.
Ich habe noch nie gebacken, aber mit meiner Freundin hat das sogar
richtig Spaß gemacht. Und weil der Kuchen nicht für uns bestimmt war,
ist sie noch mal zum Bäcker um für uns zwei Stückchen Käsekuchen zu
holen. Wir machten uns einen schönen Nachmittag und sie konnte mit
Fussel kuscheln.
Sie ist auch eine Katzenliebhaberin. Und Fussel kam uns zwei Mal
besuchen und wollte Aufmerksamkeit. So sitzt Fussel dann vor meiner
Terrassentür und mautzt. Bis sich jemand zu ihr bewegt und sie
streichelt. Fussel wohnt hier auch IM Haus, bekommt nur oft Ausgang. Und
da besucht sie mich!
Katzen sind halt Göttinnen, die sich Ihre Menschen aussuchen!
Dieses Mal war unser Rekord, denn wir waren zu acht! Der Große +
Anhang, der Kampfsportler, der Rolli Fighter, ein Freund von ihm, meine
Schulfreundin und wir. Treffpunkt Metropolis Halle. Sammeln! Zum
Haupteingang und rein. Nur unser Rolli Fighter und meine Schulfreundin
kamen gesondert rein. Die Männer versorgen sich am Bierwagen und dann
ging es hinein in die Halle.
Einige von uns gingen zu unseren Plätzen auf der Behinderten-Bühne,
wo wir sogleich erst mal das Personal anwiesen Stühle zu holen. Nicht
jeder Gehbehinderte hat nen Rollstuhl und will sich auch mal ausruhen.
Klappt in der Metropolis Halle immer vorzüglich.
Der andere Teil unserer Freunde ging/rollte rauchen und saufen. Sie
waren nur wegen Saltatio Mortis und Subway to Sally gekommen. Mein
Freund und ich wollten jedoch alle vier Bands sehen. Die ersten Beiden
kannten wir nur vom Hören/Sagen und wollten uns einen Eindruck machen.
Die Anderen wussten es aber echt besser. Unzucht ist mir persönlich zu
elektronisch. Bei Heldmaschine verpissten sich dann alle, nur meine
Schulfreundin blieb an meiner Seite. Und, ich als Weib, konnte mir die
Musik nicht mal schön saufen, da es kein "Frauebier" (Schöfferhofer) gab.
Unzucht
Heldmaschine
Die als Rammstein Coverband ihre Anfänge hatten und nur genau das Gleiche machen wie Rammstein. Ich fand es jetzt nicht ganz schlecht aber ich bin kein Freund von Nachmachrei.
Vor der ersten Band und zwischen den Anderen kam immer Eric Fish auf
die Bühne um seine kleinen Reden der Dankbarkeit und den Ankündigungen
zu halten. Doch was er vor Saltatio Mortis verkündete, lies uns
verstummen. Alea kam direkt aus dem Krankenhaus auf die Bühne zurück.
Ein Vollblutmusiker durch und durch. Er musste allerdings ruhig machen
und saß die meiste Zeit.
Saltatio Mortis
Aber er zog durch und das Versprechen, welches Bodenzky bei Potsdam TV
machte wurde auch durchgezogen. Denn die letzten vier Titel dieser
Nacht wurden mit vereinten Kräften (Saltatio Mortis und Subway to Sally)
zum Besten gegeben.
Subway to Sally
Da vor der Show jedoch keine wusste, ob Alea wiederkommen würde,
machten Unzucht und Heldmaschine spontan um einiges länger. Da Alea dann
doch wiederkehrte ging das geilste Indoor Festival im Dezember bis
00:30!!!
Ein schöner Abend mit guten Freunden. Und das Line Up diesen Jahres verspricht auch sehr sehr sehr geil zu werden!
am 08. November 2005 war ich mit meiner beste Freundin in Potsdam am
Hauptbahnhof im UCI. Was wir uns angesehen haben weiß ich nicht mehr.
Als wir mit der S-Bahn zurück zum BBW (Berufsbildungswerk) wollten, fuhr
die S-Bahn an unserer Station Griebnitzsee vorbei. Wir unterhielten uns
am Hauptbahnhof über den Film und waren gar nicht aufmerksam. Denn es
wurde angesagt, dass am S-Bahnhof Griebnitzsee zur Zeit nicht gehalten
werden konnte. Somit stiegen wir in Wannsee aus und nahmen den Bus.
Ich erfuhr erst Abends im Internat was sie am S-Bahnhof Griebnitzsee ereignete.
Ein Mitbewohner des Internatshaus, indem ich wohnte, war mit seinem
E-Rollstuhl auf das Gleis vor eine einfahrende S-Bahn gestürzt. Er
wollte nur anderen Passanten ausweichen und geriet über den Rand des
Bahnsteigs.
Ich erinnere jedes Jahr an diesen Unfall, der nicht hätte passieren müssen.
Und ich möchte damit, an alle appellieren, die so oft an Bahnhöfen unachtsam sind!
seelisch Behindert!? Was heißt das? So heißt es jedenfalls in dem
Buch was ich gerade gelesen habe. Borderline-Syndrom sagt Euch sicher
etwas. Auch hier bei blog.de gibt solche Menschen. Evtl. gehöre ich auch
zu dieser Gruppe.
Doch kommen wir zu eine guten, ehrlichen Lebensbericht, der mir
zeigte, ich habe keinen Grund mit dem Leben nicht im reinen zu sein.
Timm Flemming
Ich - mein größter Feind
Leben mit dem Borderline-Syndrom
Borderline ? damit wird eine Vielzahl von
Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die
Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen
erhielten. Von klein auf galt er als eigenwillig, seltsam, "anders".
Er hat seine Eltern verloren, und selten Liebe erlebt. Vertrauen ist
ihm unendlich schwer. Eine packende Lebensgeschichte. Und, ja, es ich
eine LEBENSgeschichte, denn Timm Flemming wollte Leben!
Das ist der falsche Schluss den viele ziehen. Borderliner wollen
nicht sterben, auch wenn sie sich verletzen oder hungern. Es ist viel
mehr ein Aufschrei, weil es ihnen schwer fällt Probleme anzusprechen.
Und dass niemand ihre Aufschreie wahrnimmt, bestärkt sie in dem Glauben,
fehl am Platz zu sein.
Dieses Buch ist authentisch, entweder schwarz oder weiß, etwas
dazwischen gibt es nicht. Die Schnitte oder das Beißen sollen nicht
töten. Bestrafen trifft es besser. Es ist eine Art zu fühlen.
Als Jugendliche hatte ich einen Leitspruch: "Nur wer die Schmerzen
noch fühlt, weiß dass er noch lebt!" Aber das war albern, denn mir ging
es gut.
Timm Flemming hat viele schlimme Erfahrungen machen müssen und wurde
in eine Psychiatrie gesteckt. Er hat mehrmals versucht sich das Leben
zu nehmen, aber der Zwiespalt ist deutlich spürbar. Er will noch so viel
erleben, tun und ausprobieren. Dieses Gefühl der Neugier auf das Leben,
ließ ihn kämpfen. Klar gibt es immer Rückfälle aber ich denke er hat es
geschafft.
Wir wollten am Samstag zum Traumzauberbaum mit meinem Neffen, doch
mein Bruder rief Samstag an und verkündete, dass sie später kämen.
Also fuhr ich mit meiner Mama hin. Meine Mama und ich, machten uns
einen schönen Tag. Wir erspähten meine Tante in ihrem Büro am Markt, von
wo man einen perfekten Blick auf die Hauptbühne hat und meine Cousine
mit Familie trafen wir bei der Aufführung vom Traumzauberbaum. Da mein Freund arbeiten war, blieb ich am Abend dann leider zu Hause. Meine Eltern und ich passten auf meinen Neffen auf.
Es war trotzdem ein schönes Wochenende mit meiner Familie.