Samstag, 23. Februar 2013

Im Dunkeln

Hallo Ihr Lieben,

gestern wurde erstklassig gespeist, nur was da auf dem Teller war, war schwer zu ermitteln. Es war dunkel! Gestern machten wir uns zu fünft (eigentlich zu siebent aber zwei Damen sind krank geworden) auf nach Berlin. Es sollte ein einprägsamer Abend werden und dem war auch so.
Wir besuchten gestern das Berliner Dunkelrestaurant "Unsicht-Bar"!

Als wir ankamen war eine kleine Hürde zu nehmen, zwei kleine Stufen! Was mit Handrollis nicht das Problem ist. Wir bekamen die ungewöhnlichen Karten und wählen die Gerichte ohne zu wissen was auf dem Teller sein würde führte uns nun unser netter Kellner (der eine Sehbehinderung hat) in das finstere Restaurant und platzierte erst die Läufer auf den Stühle und holte dann nach und nach, die Rollstuhlfahrer hinein. Die Läufer gingen wie in einer Polonaise hinter dem Kellner her. Es war überaus lustig. Es kam uns in der völligen Dunkelheit auch lauter vor als in anderen Restaurants aber das war nur die Wahrnehmung und weil man den Gegenüber bwz. den Nachbarn nicht sieht, redet man auch etwas lauter. Es ist wirklich sehr interessant und es dauert eh man sich an die völlige Dunkelheit gewöhnt.

Was man auf dem Teller hat weiß man nicht, es wir erschmeckt und ertastet. ich hielt es für wesentlich einfacher mit den Händen zu essen und vom Fleisch ab zubeißen als zu versuchen es mit Messer und Gabel klein zuschneiden.

Es ist echt eine Erfahrung wert und wir werden dies sicher irgendwann wiederholen.
Und wer denkt, es wäre zu teuer, dem muss ich widersprechen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt in jedem Fall.

Ein wunderschöner Abend mit guten Freunden ist doch eh unbezahlbar. Und es ist toll seien Nachbarn wenn es der Freund ist ungesehen zu küssen oder zu streicheln. Wo auch immer... Denn niemand sieht es   :D  

Liebe Grüße
Eure Anke

Donnerstag, 3. Januar 2013

Eisheiligen Nacht 2012

Hallo Ihr Lieben,

20 Jahre! Ein runder Geburtstag! Dieser musste gebührend gefeiert werden! Am 30.12.12 war es soweit. Es wurde wie jedes Jahr zur Eisheiligen Nacht geladen. Doch wurde dieses mal auch eine Zeitreise vollzogen. Es ging zurück ins Jahr 1992! Das Gründungsjahr von Subway to Sally.

Sie spielten ihre alten Songs und die Bands die sonst och dabei waren sorgten für Stimmung.
Wie jedes Jahr war es wieder so, dass wir den VIP Eingang nahmen. Vor den Massen in der Halle waren. Uns noch etwa kauften und dann zu unsere "VIP - Bühne" (wie im Jahr 2010 von Mono Inc. genannt) unsere Platze einnahmen. Nur es gab wieder keine Stühle. Diese wurden dann wieder exklusiv aus dem Backstage Bereich entwendet. Manchmal liebe ich mein Handicap. Dann wurden meine Freundin und ich von Fotografen noch um ein Foto gebeten...

Alles wie immer :D

So lustig! Und die Musik war der Hammer bis auf Russkaja die mit ihrer Musik etwas aus der Reihe fielen, aber vorne einfach nur für ausgelassene Stimmung sorgten. Aber die Spaß-Bands sind bei der Eisheiligen Nacht keine Seltenheit!

Dann die Apokalyptischen Reiter, die den Weltuntergang 21.12.12 in Dresden auch überlebten  :D !
und natürlich Subway to Sally die ihren Geburtstag ausgiebig mit uns feierten.




Die Feier hat sich gelohnt. Man stiefelte dann gemütlich nach Hause. Potsdam ist ja nicht groß da kann man ja zu Fuß gehen... :)

Von Silvester werde ich später berichten, da ich heute noch etwas vor habe.

Liebe Grüße
Eure Anke

Mittwoch, 17. Oktober 2012

400ste Konzert

Hallo Ihr Lieben,

am Montag sah jedoch die Welt schon wieder viel besser aus. Mein Freund verkündete mir am Abend zuvor noch dass er Montag und Dienstag frei hat, somit stand dem Madsen-Konzert nichts im Wege außer das umständliche fahren. Aber das bin ich irgendwie gewohnt.

Als wir ankamen gesellten wir uns gleich zu einer weiteren Rollstuhlfahrerin am Tor. Dieses mal hatte die C-Halle seltsames Sicherheitspersonal, die Dame die uns Empfing und in die C-Halle zur Rolli Bühne geleitete war recht unfreundlich fand ich. Nun gut wir dann alle hinein und auf die Rolli Bühne uns passende Plätzchen gesucht, Stühle waren sehr vorbildlich auch vorhanden. Es konnte los gehen. Die Halle war noch relativ leer. Die Rollstuhlfahrerin, die mit uns rein ist, wollte sich gern noch die Fanartikel usw. anschauen. Sie brauchte die Erlaubnis unserer „Aufseherin“. Wo ich mich frage was läuft denn hier falsch. Die Aufseherin nahm es mit allem recht genau. Das Filmen war streng verboten, mein Freund handelte sich drei Verwarnungen ein wegen der illegalen Aufzeichnung von Livemusik. Und wir wurden nach Konzertende praktisch aus der Halle geworfen. Mein Freund wollte noch die Becher abgeben und eigentlich noch was trinken doch dass dauerte der Aufseherin zu lange, sie musste uns ja nach draußen geleiten.

Das Konzert war allerdings wieder herausragend, wie es bei Madsen üblich ist. Es kamen ca. 6 Lieder von der neuen Scheibe und alte Songs zum mit schreien. Ja bei Madsen wird geschrien. Wie „Panik“, „Nachtbaden“ „Perfektion“ „Goodbye Logik“ oder „Nitro“. Es war wie immer ein tolles Erlebnis. Und Madsen bleiben wie sie sind für jeden Spaß zu haben. In der Menge hätte ich nicht stehen wollen, da schwammen sooft Menschen auf der Flut von Händen, das Sicherheitspersonal an der Bühne war gut beschäftigt. Fast bei jeden Lied strandete ein Schwimmender in ihren Armen und wurde wieder auf seine eigenen Füße gestellt.
 



Ich vergaß ja voll die Vorband Blackmail zu erwähnen. Gut ich kenne sie auch nicht somit schaut selbst mal auf ihre Homepage.





Aber es ging ja mehr um Madsen jedenfalls bei mir. Und diese begeisterten mich mal wieder total.


Ich konnte fast überall mit kreischen und war von der Stimmung sehr begeistert. Nach dem Konzert schmiss uns ja die "Aufseherin" raus und war nahmen ein Taxi zum Zoo von wo aus wir mit der S-Bahn weiter kamen.

Ein schöner Abend obwohl ich mich bei der Heimfahrt noch etwas mit meinem Freund in die Haare bekam. Aber das gehört halt dazu. Die Musik war spitze und es hat sich gelohnt.

Liebe Grüße
Eure Anke

Donnerstag, 13. September 2012

Ritterfest

Hallo Ihr Lieben,

mal wieder etwas aus meinem Leben, mein Freund ist arbeiten und ich habe Zeit und Muse Euch zu berichten was alles so los war. Am 02.09.2012 waren mein Freund noch am späten Nachmittag zum Ritterfest gefahren und lauschten den Klängen, tranken. Ich hatte Euch ja schon kurz berichtet.

The Sandsacks - gleich zwei CDs sogar mit Autogrammen erworben 




Lecker, lecker!

Dort wurde das leckere Essen zubereitet.


Wir kamen leider viel zu spät dort an, es wurden auch Kämpfe fortgeführt, man konnte Bogenschießen und allerlei ausprobieren. 

 Für uns blieb nur Musik und Feuerschow. Es war aber sehr schön gemacht auch für Kinder ein Paradies.


Ritterfest Potsdam - MyVideo

Liebe Grüße
Eure Anke


Montag, 25. Juni 2012

In der DDR lebte man sicher???

Hallo Ihr Lieben,

mit Sicherheit nicht. Mord, Vergewaltigungen und ungeklärte Vermisstenfälle. Wer glaubt in der DDR lebte man sichere als heute, den muss ich enttäuschen. Nur man hat vieles nie erfahren!

Kurzbeschreibung:
In einer Wäschetruhe im Wald finden Spaziergänger einen Toten ohne Kopf. Ein Mann soll eine junge Frau erschlagen haben, doch bei der Vernehmung tischt er den Beamten immer wieder neue Geschichten auf. Dennoch wird er zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt - wirklich zu Recht? In zwanzig authentischen Geschichten berichtet Wolfgang Swat nicht nur detailliert von den Verbrechen und der Ermittlungsarbeit der Polizei, sondern auch von den psychologischen Hintergründen einer Tat und den Hinterbliebenen der Opfer - authentisch, spannend, ungeheuerlich.
http://www.buch.de/shop/home/suche

Es gibt mehrere Teile dieser Bücher von Wolfgang Swat. Ich habe eines meiner Mutter gelesen. Es spielte sich alles so in unserer Ecke ab. Von Cottbus bis Hoyerswerda wurde gemordet, vergewaltigt, gab es Familiendramen und Entführungen. Die meisten der Angehörigen dachten kaum an Verbrechen und informierten die Polizei zu spät, oder die Polizisten vertrösteten mit den Worten: "Das Mädchen ist sicher mit zu einem Jungen gegangen und traut sich nun nicht nach Hause" Dabei war das Mädchen brutal vergewaltigt worden und lag bereits tot in einem Graben oder sonst wo.
Und wurden die Täter härter bestraft als heute? Auch hier muss ich enttäuschen auch Straftäter in der DDR kamen meist nach Jahren wieder frei um das nächste Verbrechen auszuüben.

Nehmt Euch die Zeit und schnuppert mal in der Vergangenheit. Aber ich warne vor, es geht an die Grenzen des Vorstellbaren wenn ein Jugendlicher wegen versagtem Geldes die eigene Mutter tot sticht.

Liebe Grüße
Eure Anke