Mittwoch, 14. Januar 2015

Jahresabschluss

Hallo Ihr Lieben,

meine treuen Leser wissen, wo ich mich Ende des Jahres befand. Es ist bei mir zur Tradition seit 2009 geworden, den 30.12. in der Metropolis Halle in Potsdam/Babelsberg zu verbringen.
Subway to Sally luden zur Eisheiligen Nacht.

Dieses Jahr waren die Bands dabei:
UNZUCHT
HELDMASCHINE
SALTATIO MORTIS

Dieses Mal war unser Rekord, denn wir waren zu acht! Der Große + Anhang, der Kampfsportler, der Rolli Fighter, ein Freund von ihm, meine Schulfreundin und wir. Treffpunkt Metropolis Halle. Sammeln! Zum Haupteingang und rein. Nur unser Rolli Fighter und meine Schulfreundin kamen gesondert rein. Die Männer versorgen sich am Bierwagen und dann ging es hinein in die Halle.
Einige von uns gingen zu unseren Plätzen auf der Behinderten-Bühne, wo wir sogleich erst mal das Personal anwiesen Stühle zu holen. Nicht jeder Gehbehinderte hat nen Rollstuhl und will sich auch mal ausruhen. Klappt in der Metropolis Halle immer vorzüglich.

Der andere Teil unserer Freunde ging/rollte rauchen und saufen. Sie waren nur wegen Saltatio Mortis und Subway to Sally gekommen. Mein Freund und ich wollten jedoch alle vier Bands sehen. Die ersten Beiden kannten wir nur vom Hören/Sagen und wollten uns einen Eindruck machen. Die Anderen wussten es aber echt besser. Unzucht ist mir persönlich zu elektronisch. Bei Heldmaschine verpissten sich dann alle, nur meine Schulfreundin blieb an meiner Seite. Und, ich als Weib, konnte mir die Musik nicht mal schön saufen, da es kein "Frauebier" (Schöfferhofer) gab.

Unzucht

 Heldmaschine

Die als Rammstein Coverband ihre Anfänge hatten und nur genau das Gleiche machen wie Rammstein. Ich fand es jetzt nicht ganz schlecht aber ich bin kein Freund von Nachmachrei. 


Vor der ersten Band und zwischen den Anderen kam immer Eric Fish auf die Bühne um seine kleinen Reden der Dankbarkeit und den Ankündigungen zu halten. Doch was er vor Saltatio Mortis verkündete, lies uns verstummen. Alea kam direkt aus dem Krankenhaus auf die Bühne zurück. Ein Vollblutmusiker durch und durch. Er musste allerdings ruhig machen und saß die meiste Zeit.

 Saltatio Mortis

Aber er zog durch und das Versprechen, welches Bodenzky bei Potsdam TV machte wurde auch durchgezogen. Denn die letzten vier Titel dieser Nacht wurden mit vereinten Kräften (Saltatio Mortis und Subway to Sally) zum Besten gegeben.
 Subway to Sally

Da vor der Show jedoch keine wusste, ob Alea wiederkommen würde, machten Unzucht und Heldmaschine spontan um einiges länger. Da Alea dann doch wiederkehrte ging das geilste Indoor Festival im Dezember bis 00:30!!!

Ein schöner Abend mit guten Freunden. Und das Line Up diesen Jahres verspricht auch sehr sehr sehr geil zu werden!

Liebe Grüße
Eure Anke
 

Samstag, 8. November 2014

08. November

Hallo Ihr Lieben,

am 08. November 2005 war ich mit meiner beste Freundin in Potsdam am Hauptbahnhof im UCI. Was wir uns angesehen haben weiß ich nicht mehr. Als wir mit der S-Bahn zurück zum BBW (Berufsbildungswerk) wollten, fuhr die S-Bahn an unserer Station Griebnitzsee vorbei. Wir unterhielten uns am Hauptbahnhof über den Film und waren gar nicht aufmerksam. Denn es wurde angesagt, dass am S-Bahnhof Griebnitzsee zur Zeit nicht gehalten werden konnte. Somit stiegen wir in Wannsee aus und nahmen den Bus.

Ich erfuhr erst Abends im Internat was sie am S-Bahnhof Griebnitzsee ereignete.
Ein Mitbewohner des Internatshaus, indem ich wohnte, war mit seinem E-Rollstuhl auf das Gleis vor eine einfahrende S-Bahn gestürzt. Er wollte nur anderen Passanten ausweichen und geriet über den Rand des Bahnsteigs.

http://www.berliner-kurier.de/archiv/rollstuhlfahrer-kam-unter-s-bahn-tragischer-unfall,8259702,4071844.html

Ich erinnere jedes Jahr an diesen Unfall, der nicht hätte passieren müssen.
Und ich möchte damit, an alle appellieren, die so oft an Bahnhöfen unachtsam sind!

In stillem Gedenken an Jan H.

Freitag, 24. Oktober 2014

Ich - mein größter Feind

Hallo Ihr Lieben,

seelisch Behindert!? Was heißt das? So heißt es jedenfalls in dem Buch was ich gerade gelesen habe. Borderline-Syndrom sagt Euch sicher etwas. Auch hier bei blog.de gibt solche Menschen. Evtl. gehöre ich auch zu dieser Gruppe.

Doch kommen wir zu eine guten, ehrlichen Lebensbericht, der mir zeigte, ich habe keinen Grund mit dem Leben nicht im reinen zu sein.
Timm Flemming

Ich - mein größter Feind
Leben mit dem Borderline-Syndrom


















Borderline ? damit wird eine Vielzahl von Verhaltensweisen und Gefühlen beschrieben. Timm Flemming bekam 2002 die Diagnose, durch die seine Ängste und Schmerzen endlich einen Namen erhielten. Von klein auf galt er als eigenwillig, seltsam, "anders".
Quelle: http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/ich_mein_groesster_feind/timm_flemming/ISBN3-404-61613-8/ID14165159.html?fftrk=1%3A1%3A10%3A10%3A1&jumpId=5637567

Er hat seine Eltern verloren, und selten Liebe erlebt. Vertrauen ist ihm unendlich schwer. Eine packende Lebensgeschichte. Und, ja, es ich eine LEBENSgeschichte, denn Timm Flemming wollte Leben!

Das ist der falsche Schluss den viele ziehen. Borderliner wollen nicht sterben, auch wenn sie sich verletzen oder hungern. Es ist viel mehr ein Aufschrei, weil es ihnen schwer fällt Probleme anzusprechen. Und dass niemand ihre Aufschreie wahrnimmt, bestärkt sie in dem Glauben, fehl am Platz zu sein.

Dieses Buch ist authentisch, entweder schwarz oder weiß, etwas dazwischen gibt es nicht. Die Schnitte oder das Beißen sollen nicht töten. Bestrafen trifft es besser. Es ist eine Art zu fühlen.
Als Jugendliche hatte ich einen Leitspruch: "Nur wer die Schmerzen noch fühlt, weiß dass er noch lebt!" Aber das war albern, denn mir ging es gut.

Timm Flemming hat viele schlimme Erfahrungen machen müssen und wurde in eine Psychiatrie gesteckt. Er hat mehrmals versucht sich das Leben zu nehmen, aber der Zwiespalt ist deutlich spürbar. Er will noch so viel erleben, tun und ausprobieren. Dieses Gefühl der Neugier auf das Leben, ließ ihn kämpfen. Klar gibt es immer Rückfälle aber ich denke er hat es geschafft.

Lesenswert und empfehlenswert.

Liebe Grüße
Eure Anke

Dienstag, 16. September 2014

Sängerfest in Finsterwalde

Hallo Ihr Lieben,

alle zwei Jahre am letzten Wochenende im August ist in meiner Heimat das Sängerfest.


Finsterwalde ist die Sängerstadt Nummer 1.

Wir sind die Sänger von Finsterwalde 


http://www.finsterwalder-saengerfest.de/
:)):))

Wir wollten am Samstag zum Traumzauberbaum mit meinem Neffen, doch mein Bruder rief Samstag an und verkündete, dass sie später kämen. :(




Also fuhr ich mit meiner Mama hin. Meine Mama und ich, machten uns einen schönen Tag. Wir erspähten meine Tante in ihrem Büro am Markt, von wo man einen perfekten Blick auf die Hauptbühne hat und meine Cousine mit Familie trafen wir bei der Aufführung vom Traumzauberbaum. Da mein Freund arbeiten war, blieb ich am Abend dann leider zu Hause. Meine Eltern und ich passten auf meinen Neffen auf.

Es war trotzdem ein schönes Wochenende mit meiner Familie.

Liebe Grüße
Eure Anke

Montag, 7. Juli 2014

Stadtwerke - Fest

Hallo Ihr Lieber,

Ihr müsst wissen, dass das Stadtwerke - Fest jedes Jahr in Potsdam am Lustgarten stattfindet. Das Grandiose, es ist völlig kostenfrei und es ist garantiert für jeden etwas dabei.

Zuerst waren wir an der Erlebnisbühne und sahen uns noch mal Ausschnitte eines neuen integrativen Musicals an. Das sahen wir schon letzte Woche beim Gartenstadtfest und doch wollte ich es noch mal sehen und hören. Die Intergrazia ist eine Schule die Kindern die russische Sprache und Kultur näher bringt. Dort wird gesungen, getanzt, gelesen und das Wort FREUNDSCHAFT ganz groß geschrieben.

Klickt Euch einfach mal durch: http://www.integrazia.de/

Um 16 Uhr begann das Programm auf der Hauptbühne mit Blues Baby Blues. Dies ist eine Potsdamer Band. Und auch wenn wir nur die letzten zwei Lieber mitbekamen, klangen sie sehr gut.

 Da unsere Freunde sich erst für später ankündigten, machten wir uns auf den Weg zur Bühne.


Mit dieser Art von Musik konnte ich wenig anfangen. Aber es ging noch schlimmer! Dazu später. Cascada machten etwas früher Schluss, da sie noch zum Brandenburgtag in Spremberg mussten. Dort hatten sie auch noch einen Auftritt. Hartes Programm. Nun war Pause und wir machten uns auf die Suche nach unseren Freunden.

Freunde gefunden! :-)

Kurz danach traf der Rest der Bande ein und wir drehten eine Runde und landeten dann vor der Bühne, wo gleich Petra Zieger und Band auftreten sollten. Wir rätselten ob diese Dame Schlager singt. Doch es kam schlimmer Schlager/Rock. Eine grausige Stimme und sie schien sich zu unserem Leidwesen für eine 18jährige zu halten.


Wir zogen uns zurück, die Männer versuchten vergeblich sich die Musik und die Frau schön zu trinken. :)) Doch es half nichts, als sie dann auch noch Falcos geniales "Jeanny" nachzuäffen versuchte, war bei uns alles vorbei. Die Frau war einfach nur schlecht. Aber ich weiß jetzt, dass sie Widder ist, diese Information schien ihr wichtig zu sein, denn sie wiederholte es 4 mal.
 
Und ich dachte nur, ich habe...

Na egal, wir warteten schließlich auf die Highlights!

Ach ja, ich zeig Euch mal die Rollibühne am AdW!
 
Wie jedes Jahr.

Rollstuhlfahrer tummelten sich lieber direkt vor der Bühne! So wie ich bei UB40!


Die Bässe dröhnten zwar heftig. Ihr müsst bedenken wenn ich sitze, bin ich nicht größer als ein Kind. Und eine Box vor der Nase, das vibriert. Aber dafür geht man schließlich auf Konzerte und Festivals! YEARRRRRR

Dann musste ich dummerweise auf Toilette. In der Nähe der Hauptbühne waren keine RolliWCs. Weil Rollstuhlfahrer dort eh nicht stehen, ist klar. :crazy: Aber ich will nicht meckern, denn im vorderen Bereich des Festgeländes befand sich ein City-WC und ein RolliWC-Container. Also alles Bestens. Dann zurück zu unseren Freunden.

Zum Abschluss wagte selbst ich mich nicht mehr vor zur Bühne, da die Fläche von MenschenMASSEN eingenommen war. Kein Wunder! Eine absolute Weltgröße sollte nun kommen. Und er kam TOM JONES!


Wir verbrachten diesen Teil dann doch auf der Rollibühne, aus Sicherheitsgründen. Was ich immer eine bodenlose Frechheit vom Personal finde, ist dass dort NUR Rollifahrer stehen sollen. Gehbehinderte werden runter geschickt. Auch ältere Personen durften nicht nach oben. Das ist so albern. Es waren nur 4 Rollis, zwei davon waren von uns :D Da war so viel Platz.

Tom Jones war ein großartiges Erlebnis und das umsonst. Ein Fest was jeden Geschmack trifft, ich bin jedes Mal begeistert.

Liebe Grüße
Eure Anke